Wanderung von Peißenberg auf dem Stollenweg und durch die untere Ammerschlucht zum Kloster Rottenbuch's Event


cover photo

Wanderung von Peißenberg auf dem Stollenweg und durch die untere Ammerschlucht zum Kloster Rottenbuch

Wanderung von Peißenberg auf dem Stollenweg und durch die untere Ammerschlucht zum Kloster Rottenbuch
Treffpunkt: vor dem Gleisbock 27 (Hbf.). Das Gleis befindet sich nicht in der Haupthalle, sondern im nördlichen Flügelbahnhof.
Technik: leicht bis mittel (wegen Seilversicherungen in der Ammerschlucht)
Kondition: leicht bis mittel
Gehzeit: 2,50 h bis zur Brotzeitpause / 2,00 h ab der Brotzeitpause
Höhenmeter: 600 m rauf / 400 m runter
Einkehr: am Ende der Tour in Rottenbuch. Bitte Brotzeit selber mitnehmen.
Kosten: 10,00 Euro bis 15,00 Euro (Fahrtkosten), je nachdem wie viel Teilnehmer wir sind.
Kategorie: privates Event - aus rechtlicher Hinsicht übernimmt der Scout keine Haftung bei Schäden an Personen, mit Ausnahme auf Grund von grober Fahrlässigkeit und Vorsatz. Eltern und Erziehungsberechtigte haften für ihre Kinder und Jugendlichen. Besitzer von Tieren haften für Ihre Tiere.
Min. Teilnehmer: 5

Hinweis:
Seit dem Fahrplan-Wechsel gibt es ein organisatorisches Problem. Die Automaten drucken nur noch tagesaktuelle und personenbezogene Tickets aus, welche man nicht mehr stempeln braucht. Daher kann der Guide die Tickets nicht mehr auf Vorrat besorgen. Deswegen müssen wir die Zeit für den Treffpunkt vorverlegen, um anschließend mit allen Teilnehmern ein gemeinsames Zugticket zu kaufen. Danach können wir die Tickets unterschreiben, bevor wir in den Zug steigen. Aus diesem Grund bitte pünktlich am Treffpunkt sein.
Um 8:05 Uhr bitte pünktlich kommen und beim Scout anmelden!
Um 8:10 Uhr geht der Scout die Bahnkarten kaufen. Zu spät kommende Teilnehmer können dann nicht mehr berücksichtigt werden!
Um 8:15 Uhr werden die Zugtickets beim Scout bezahlt und unterschrieben!
Um 8:20 Uhr steigt die Gruppe in den Zug!
Wenn die Tour abgesagt wird, schreibt der Scout bis spätestens Mittwochabend 18 Uhr einen Kommentar hier in die Titelzeile, bzw. eine Mail an die Teilnehmer.

Wir sind EINE Wandergruppe. Der Guide hat die Bitte, dass wir möglichst während der Tour beisammenbleiben. Zumindest in Sichtweite bleiben, bzw. wenn sich die Gruppe auseinanderzieht, bitte einfach bei guter Gelegenheit sich wieder sammeln. Und, bitte KEINE Hektik! Danke!

Anforderungen:
Bitte beachte, dass dein Können, deine Kondition und Ausrüstung den Anforderungen der Tour entsprechen müssen (siehe Schwierigkeits- und Konditionsbewertungen für Bergwanderungen auf der Infoseite Tourenbewertung). Angegeben sind die jeweilige Schwierigkeit der Tour, die erforderliche Ausrüstung (siehe Tipps auf der Infoseite Wanderlexikon), die Gesamt-Höhenmeter im Aufstieg und Abstieg, sowie die Gesamtzeit für Aufstieg und Abstieg ohne Pausen. Wir machen keinen Bummel in Peißenberg oder in Rottenbuch, sondern dies ist eine Wanderung!

Beschreibung:
Auf dem gut ausgeschilderten Stollenweg, bewegen sich die Wanderer auf den Spuren des Bergbaus am Hohen Peißenberg, dessen Blütezeit im Jahr 1837 begann. Insgesamt 15 Infotafeln vermitteln entlang des Weges interessante Details zum Pechkohleabbau und den Kohlevorkommen rund um Peißenberg, sowie zur eiszeitlich geprägten Landschaft im Alpenvorland. Wir werden die Hälfte dieses Weges gehen. Anschließend folgt der etwas anspruchsvollere Teil! Auf kleinen Pfaden und Steigen wandern wir von Hohenpeißenberg nach Rottenbuch. Insbesondere der Abschnitt durch die wildromantische Ammerschlucht erfordert sicheres Gehen auf den schmalen, mitunter steilen Wegen. Am Ziel erwartet uns dann mit der ehemaligen Stiftskirche des Klosters Rottenbuch auch noch ein kulturhistorischer Höhepunkt.
Hinweg bis zur Brotzeitpause:
Vom Bahnhof aus, folgt man, an der Kneippanlage vorbei, gleich dem Wegweiser Richtung Bergbaumuseum. Hierbei biegt man, nach Querung der Gleise, an der Kirche links ab und gelangt wiederum nach links zu den Infotafeln des Stollenweges, kurz vor dem Museum. Geradeaus erreicht man nach weiteren 150 m den "Alten Schacht", wo einst der erste Bergwerksschacht in Peißenberg angelegt wurde. Dann geht es abwärts, über das Gelände der ehemaligen Kalkwerke. Die einstige Kohlenabfuhrstraße, führt zwischen Schrebergärten und Eisenbahnlinie weiter. Nun folgt man dem Wanderweg, der anfangs asphaltiert, später über Stufen und in Serpentinen, an einem schluchtartig eingeschnittenen Bach entlang, hinaufführt. Es geht durch naturnahe Laubmischwälder. Dann erreicht man das Anwesen Jörgamo. Von dort aus kann man einen kurzen Abstecher hinüber zur Sankt Georg-Kapelle machen. Es geht nach links durch den Hof und man folgt schließlich der Straße nach links. Sie führt zu einer Wiese mit Feldscheune. Die Hochspannungsleitung, der unser Wanderweg nun annähernd folgt, zeichnet die Trasse der einstigen Drahtseilbahn nach. Einige ihrer Fundamente wird man im Wald sehen. Weiter geht es bis zum Waldrand und gleich rechts hinauf. Dann führt der Wanderweg, über mehrere Quellbäche, durch den Wald. Mündet er in einen Forstweg ein, so folgt man letzterem etwa 200 m nach rechts, bevor man ihn am Waldrand wieder im rechten Winkel nach rechts verlässt. Am Waldende wandert man auf dem Radweg weiter nach Unterbau. Dort überquert man die Hauptstraße, um gleich nach links auf eine kleinere Straße abzubiegen. Diese folgt man bis nach rechts die Ammerstraße abzweigt. Später mündet sie in die Bahnhofstraße, auf der man gleich nach rechts in den Kohlgrabenweg abbiegt. Ab jetzt wird es für längere Zeit recht gemütlich. Man hält sich am besten an die Beschilderung König-Ludwig-Weg. Nahezu ohne Steigung wandern wir auf Forststraßen durch die ruhige Wald- und Wiesenlandschaft, immer wieder mit Blick zurück auf den Hohen Peißenberg, bis sich nach 45 Min der Weg zu einem schmalen Pfad verengt. Jetzt geht es steil hinunter an die Ammer und zur kleinen Schnalzhütte mit schöner Brotzeitbank.
Hinweg ab der Brotzeitpause:
Das anschließende, genussvolle Schlendern entlang der Ammer, vorbei am Schnalzwehr, währt nur kurz, denn schon ab dem Kalkofensteg wird es anspruchsvoller. Zum Teil ausgesetzt verläuft der Weg am steil abfallenden Hang entlang durch die landschaftlich sehr reizvolle Ammerschlucht, die auch als Grand Canyon Oberbayerns bezeichnet wird. Dabei geht es an der Ammer immer leicht bergauf und bergab. Der Steig führt teilweise auf gut gepflegten Holzstegen durch den schattigen Wald. Vorsicht: Rutschgefahr bei feuchter Witterung! Hier führt der Weg über 460 Stufen, Stege und kleine Brücken durch einen urwaldartigen Mischwald und ist ein einmaliges Erlebnis, wenngleich man gut aufpassen muss! Nach der Ammerschlucht geht es über die Schweinsberger Wiesen, teils über freie Felder und teils am Waldrand entlang. Wir erreichen schließlich Rottenbuch, mit der, schon von weitem aus, erkennbaren Klosterkirche. Hier kann man bestimmt gemütlich einkehren!
Rückweg: mit dem Bus.

Hinweis für Autofahrer:
Parken am Bahnhof von Weilheim (eigenständige An- und Abreise) und mit dem Zug mitfahren. Um zum Bahnhof wieder zurückzukommen, muss man am Ende der Tour mit dem Bus mitfahren.
Kategorie
Outdoor
Zeit
Donnerstag, 30 Mai 2019 um 08:00 - Donnerstag, 30 Mai 2019 um 18:45
Veranstaltungsort
82380 Peißenberg, Deutschland
Event Administratoren
Thomas

Bestätigte Teilnehmer