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Wanderrucksack

Auf einer eintägigen Bergwanderung wirst du zwischen 6 und 8 Kilo, auf einer mehrtägigen sogar 10 Kilo oder mehr in deinem Rucksack transportieren. Der Rucksack soll dieses Gewicht möglichst regelmässig auf Schultern und Hüften verteilen. Wenn du im Bergsportgeschäft einen Rucksack anprobieren, beharre darauf, dass man ihn mit einem vernünftigen Gewicht füllt, und trage ihn mindestens zehn Minuten, bevor du dich zum Kauf entschliesst. Bei Rucksäcken mit einem steifen Rücken drücken die harten Gegenstände weniger, und oft ist die Luftzirkulation zwischen Rücken und Rucksack dabei besser. 

 

Ein Hüftgurt ist heute bei allen Modellen mit dabei, und auch ein Brustgurt gehört oft dazu (du brauchst ihn nur, wenn dir die Träger sonst von den Schultern rutschen). Die Träger und der Hüftgurt sollten breit und gut gepolstert sein. Viele Hersteller bieten heute spezielle Modelle für Frauen an, die auf den kürzeren Rücken angepasst sind und die Träger besser an den Brüsten vorbeiführen. Achte darauf, dass der Rucksack nicht zu breit ist und nicht zu viele Riemen und anderen Firlefanz hat. Wenn es einmal eng wird im Gelände, oder wenn der Weg dich einmal durch Unterholz und Gebüsch führt, bleibst du damit hängen. 

 

Aussentaschen sind zwar praktisch, aber sie verlagern den Schwerpunkt oft ungünstig nach hinten. Für eine eintägige Bergwanderungen brauchst du einen Rucksack mit einem Fassungsvermögen von 20-30 Litern, für eine zweitägige benötigst du eher ein Fassungsvermögen von 30-40 Litern. Pass auf, dass du nicht der Versuchung erliegst, „für alle Fälle“ einen übergrossen Rucksack zu kaufen – du wirst entweder dazu neigen, ihn immer bis oben zu füllen, oder du wirst ihn nur halbgefüllt herumtragen und damit den Schwerpunkt immer am falschen Ort haben. Kein Rucksack ist wasserdicht. Es lohnt sich, zum Rucksack auch eine auf die Grösse des Rucksacks angepasste Regenhülle zu kaufen; sie ist leicht und klein, aber sehr wirksam.