Bergwanderung von Aschau über die Hochries (1569 m) nach Grainbach's Event


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Bergwanderung von Aschau über die Hochries (1569 m) nach Grainbach

Bergwanderung von Aschau über die Hochries (1569 m) nach Grainbach
Treffpunkt: vor dem Gleisbock 10 (Hbf.). Das Gleis befindet sich nicht in der Haupthalle, sondern im südlichen Flügelbahnhof.
Technik: leicht
Kondition: mittel
Gehzeit: 3,25 h rauf / 2,25 h runter
Höhenmeter: 950 m rauf / 890 m runter
Einkehr: Hochrieshütte (ganzjährig geöffnet)
Kosten: 10,00 Euro bis 15,00 Euro (Fahrtkosten), je nachdem wie viel Teilnehmer wir sind.
Kategorie: privat organisiertes Event - aus rechtlicher Hinsicht übernimmt der Scout keine Haftung bei Schäden an Personen, mit Ausnahme auf Grund von grober Fahrlässigkeit und Vorsatz. Eltern und Erziehungsberechtigte haften für ihre Kinder und Jugendlichen. Besitzer von Tieren haften für Ihre Tiere.
Min. Teilnehmer: 5

Hinweis:
Seit dem Fahrplan-Wechsel gibt es ein organisatorisches Problem. Die Automaten drucken nur noch tagesaktuelle und personenbezogene Tickets aus, welche man nicht mehr stempeln braucht. Daher kann der Guide die Tickets nicht mehr auf Vorrat besorgen. Deswegen müssen wir die Zeit für den Treffpunkt vorverlegen, um anschließend mit allen Teilnehmern ein gemeinsames Zugticket zu kaufen. Danach können wir die Tickets unterschreiben, bevor wir in den Zug steigen. Aus diesem Grund bitte pünktlich am Treffpunkt sein.
Um 7:30 Uhr bitte pünktlich kommen und beim Scout anmelden!
Um 7:35 Uhr geht der Scout die Bahnkarten kaufen. Zu spät kommende Teilnehmer können dann nicht mehr berücksichtigt werden!
Um 7:40 Uhr werden die Zugtickets beim Scout bezahlt und unterschrieben!
Um 7:45 Uhr steigt die Gruppe in den Zug!
Wenn die Tour abgesagt wird, schreibt der Scout bis spätestens Samstagabend 18 Uhr einen Kommentar hier in die Titelzeile, bzw. eine Mail an die Teilnehmer.

Wir sind EINE Wandergruppe. Der Guide hat die Bitte, dass wir möglichst während der Tour beisammenbleiben. Zumindest in Sichtweite bleiben, bzw. wenn sich die Gruppe auseinanderzieht, bitte einfach bei guter Gelegenheit sich wieder sammeln. Und, bitte KEINE Hektik! Danke!

Anforderungen:
Bitte beachte, dass dein Können, deine Kondition und Ausrüstung den Anforderungen der Tour entsprechen müssen (siehe Schwierigkeits- und Konditionsbewertungen für Bergwanderungen auf der Infoseite Tourenbewertung). Angegeben sind die jeweilige Schwierigkeit der Tour, die erforderliche Ausrüstung (siehe Tipps auf der Infoseite Wanderlexikon), die Gesamt-Höhenmeter im Aufstieg und Abstieg, sowie die Gesamtzeit für Aufstieg und Abstieg ohne Pausen. Wir machen keinen Bummel in Aschau oder in Grainbach, sondern dies ist eine Bergwanderung!

Beschreibung:
Die Hochries ist einer der bekanntesten Berge im Chiemgau und weit bekannt. Dies liegt an dem durchweg recht einfachen Aufstieg, dem für die Höhe super Ausblick und der schönen Hochrieshütte, die direkt am Gipfel fürs leibliche Wohl sorgt und natürlich der Bergbahn, die fast direkt zum Gipfel fährt. Dementsprechend beliebt ist der Gipfel, von welchem man eine super Aussicht hat. Wer aus dem Priental aufsteigt, für den empfiehlt sich der Anstieg von Aschau über die Hofalm und die Riesenhütte. Mit einer Strecke von 8 km ist der Aufstieg nicht gerade kurz, dafür ist diese Variante nicht ganz so frequentiert wie andere Zustiege. Obwohl die beschriebene Exkursion hauptsächlich über Forstwege führt, entpuppt sich diese dennoch als äußerst kurzweilig. Das schöne Wiesengelände der Hofalm und der Riesenalm, sowie die weitreichenden Ausblicke während des finalen Gipfelanstieges, sorgen für eine abwechslungsreiche und gelungene Tagestour. Insgesamt technisch leichtere Bergwanderung, die über Forstwege und teils steinige und holprige Pfade führt.
Aufstieg:
Vom Bahnhof geht es in 30 Min zum Heurafflerweg, wo der Anstieg beginnt. Wir spazieren an den letzten Häusern vorbei und verlassen Aschau über einen moderat ansteigenden Forstweg. Der Weg vollzieht nach wenigen Min eine scharfe Rechtskurve und leitet uns in der Folgezeit in mehreren Kehren steil bergauf. Nach einer Gehzeit von 1 h verlassen wir den Bergwald und erreichen die Hofalm. Wir folgen dem Forstweg weiter geradeaus und spazieren an der Alm vorbei. Sobald der breite Weg eine scharfe Rechtskurve vollzieht, kommen wir zu einem Schilderbaum. Hier verlassen wir den Forstweg und gehen geradeaus weiter und folgen dem Wiesenweg durch eine grasige Mulde in sanfter Steigung bergauf. Nach einem kurzen Anstieg überqueren wir einen Sattel, erreichen lichten Laubwald und folgen dem Pfad leicht bergab. Kurz darauf mündet der kleine Weg wieder in die breite Forststraße. In südwestlicher Richtung wandern wir über den Forstweg bergauf und kommen 10 Min später zu einer scharfen Rechtskurve. Dort verlassen wir den Forstweg, indem wir weiter geradeaus gehen und einen steinigen und äußerst ruppigen Weg einschlagen. Dieser leitet uns in sanfter Steigung durch schattigen Bergwald und endet zu guter Letzt bei einer Kreuzung. Hier halten wir unsere Grundrichtung bei, gehen geradeaus über die Kreuzung und wandern über einen Forstweg weiter. Kurz darauf passieren wir mit dem sogenannten Taferlbaum. Wir lassen die Verzweigung links liegen und wandern weiter geradeaus. Sobald der Weg eine Linkskurve vollzieht, gehen wir abermals geradeaus weiter und schlagen einen kleinen steinigen Pfad ein. Dieser holprige Weg mündet wenig später in einen breiten Forstweg, in den wir leicht linkshaltend einbiegen. Im Anschluss folgen wir der Forststraße in 2 Kehren steiler bergauf. Danach lehnt sich das Gelände wieder zurück und wir verlassen den Bergwald. Nun passieren wir rechtshaltend eine felsige Wand, spazieren durch eine Mulde und erreichen nach einer Gehzeit von insgesamt 2,5 h die Riesenhütte. Von dort blicken wir über das Hochplateau der Riesenalm zum Gipfel. Wir lassen die Hütte rechts liegen und spazieren in südwestlicher Richtung über die Riesenalm auf den Gipfelaufbau der Hochries zu. Nach den letzten Almen, wandern wir in eine Senke hinab. Einen Abzweig ignorieren wir und gehen geradeaus weiter. Dabei halten wir auf die Einsattelung am Fuße des Nordostausläufers der Hochries zu. Sobald wir in einem moderaten Gegenanstieg den Sattel erreicht haben, wenden wir uns nach links und steigen über einen steinigen Pfad in mehreren Serpentinen den Gipfelhang hinauf. Zu guter Letzt erreichen wir den Nordwestrücken der Hochries, über den wir auf die Bergstation der Hochriesbahn zu halten. Wir spazieren weiter geradeaus und erreichen kurz darauf die am Gipfel gelegene Hochrieshütte. Links neben der Hütte thront das schöne hölzerne Gipfelkreuz. Von der traumhaft gelegenen Hüttenterrasse genießen wir den unglaublichen Blick, der über die Chiemgauer Nachbarschaft zu den Loferer Steinbergen, über das Kaisergebirge zu den Hohen Tauern und über das Inntal zu den Kitzbüheler Alpen reicht.
Abstieg:
Für den Abstieg wählen wir den Weg Richtung Karkopf. Hierzu folgen wir dem Kammverlauf in die Einsattelung zwischen Hochries und Karkopf. Hier lassen wir beim Wegweiser den Kamm links liegen und wandern an einer Felswand entlang zur Seitenalm hinunter. Die Aussicht auf die umliegende Bergwelt und auf das Chiemgau mit dem Simssee ist von dieser Stelle aus sehr weitreichend. Über einen grasigen Rücken steigen wir nun im freien Gelände weiter bergab. Bevor die Wimmeralm erreicht wird geht es nach rechts leicht abwärts Richtung Ebersberger Alm. Nach wenigen Metern wendet man sich nach links und erreicht durch einen Bachgraben den Moserboden an dessen Ende sich die Moserbodenalm befindet. Von hier aus geht es durch Wald und über Wiesen, teils auf Forstwegen, hinunter nach Grainbach.

Hinweis für Autofahrer:
Parken am Bahnhof von Rosenheim (eigenständige An- und Abreise) und mit dem Zug mitfahren. Um zum Bahnhof wieder zurückzukommen, muss man am Ende der Tour mit dem Bus mitfahren.
Kategorie
Outdoor
Zeit
Sonntag, 27 Mai 2018 um 07:30 - Sonntag, 27 Mai 2018 um 19:30
Veranstaltungsort
83229 Aschau, Deutschland
Event Administratoren
Thomas

Bestätigte Teilnehmer

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83229 Aschau im Chiemgau, Germany